Spam-Reiz

Bisher hatte ich eigentlich nie größere Probleme mit Spam. Meine private Emailadresse kennen nur wenige, hoffte auf vernünftigen Umgang damit und verbreite keine Kettenmails. Mit geübten Blick war es bisher sehr leicht möglich die 5 wichtigen Mail von den 60 unwichtigen zu unterscheiden und zu löschen. Auch der im Outlook mitgelieferte Spamfilter schlug sich bei englischsprachigen Spammails wacker.

Doch irgendwann im Juli stieg die Anzahl an Spammails sprunghaft an und überschritt bis heute täglich die 100er Marke. Ewig langes Herunterladen der Mails war die Folge, der Outlookfilter versagte beim zunehmenden Anteil deutscher Spammails zusehends und auch ich hatte keine Motivation mehr mich täglich durch die Adressen und Betreffzeilen der Mails zu fräsen und zu löschen.

Von solchem Reiz gepeinigt, war ich genötigt einen richtigen, vorgeschalteten Spamfilter als Emailproxy zu installieren. Zwar ist es noch nicht mal so schwierig einen kostenlosen und guten Spamfilter zu finden, aber mit meinem Wunsch nach einem einfach zu installierenden und konfigurierenden Windows-Programm war ich kräftig auf dem Holzweg. Im Großen und Ganzen bleiben da nur noch Spam Assassin und ASSP übrig. Spam Assassin läuft nur mit Python und muß sogar noch mit fragwürdigen Tools selbst kompiliert werden -> alles zuviel Aufwand. Blieb also noch ASSP, das unbedingt Perl und ein halbes Dutzend Zusatzmodule installiert haben will.

Übrigens, hier eine schöne Erklärung aus dieser Quelle, was ASSP eigentlich ist, und der Beweis, daß Übersetzungsprogramme immer noch nicht perfekt arbeiten:

The Anti-Spam smtp Vollmacht-,zu unterstützen (ASSP) herstellt ist ein geöffnetes QuellPlattform-unabhängiges smtp proxy server, das die whitelists und bayesische Entstörung einführt, zum des Planeten von der Trockenfäule freiwilligen email (ECU) zu reinigen. ECU müssen am smtp Bediener gestoppt werden. Werkzeuge Anti-Spam müssen sein anpassungsfähig zu neuem Spam und besonders angefertigt werden für Postmuster jedes Aufstellungsortes. Diese freien, bedienungsfreundlichen Werkzeugarbeiten mit jeder möglicher Post transportieren und erzielen diese Ziele, die keine Operatorintervention erfordern, nachdem die Ausgangseinstellung phase.

Beim zweiten Versuch ASSP ans Laufen zu bekommen, klappte es dann endlich und ich wurde prompt mit einer Fülle an Konfigurationsoptionen erschlagen. Mühsam ging ich jede Option (sogar mehrfach) durch, nur um die Konfigurationen danach wieder zu verwerfen. Da gibt es dann so tolle „Features“ wie verzögerte Mailzustellung (Delaying). Alle eintreffenden Mails werden erst mal protokolliert und temporär abgelehnt. Wenn das Senderprogramm dann einen zweiten Zustellversuch unternimmt, wird die Mail zugelassen. Angeblich soll das die Wunderwaffe gegen Spam schlechthin sein, weil die Spamrobots und -würmer nie zwei mal hintereinander eine Mail an dieselbe Adresse schicken. Wers glaubt. Netter Nebeneffekt ist, dass auch alle Nicht-Spammails verzögert zugestellt werden. Kommt besonders klasse, wenn man dringend auf eine Mail mit einem vergessenen Passwort wartet. 🙁

Naja, nach vielen Tagen des Feintunings lief der Proxy endlich einigermaßen so, wie er sollte. Doch es gab noch eine letzte Hürde zu überwinden: ein täglicher Spamreport über die gefilterten Spammails sollte noch her. Schließlich will ich die Arbeit des Proxys ein wenig überwachen, ohne mühsam Logfiles lesen zu müssen oder mir alle Spammails wieder runterladen zu müssen. Im Grunde so etwas, wie GMX es bei seinen Mailaccounts jeden Tag zuschickt.

Es war natürlich naiv von mir zu glauben, daß bei einer verbreiteten, quelloffenen Software sich schon jemand Gedanken über dieses Problem gemacht hat, und ASSP bei jeder blockierten Mail deren Metadaten (Uhrzeit, Absender, Betreff) in eine Liste aufnimmt. Wäre ja auch zuviel verlangt. Und offenbar hat sich noch kein Depp gefunden, der sich getraut hat, solch ein Feature in den fies gefrickelten Perl-Sourcecode einzubauen (was ich in gewisser Weise nachvollziehen kann). Und eine Liste blockierter Mails gibt es recht nicht, wieso sollte auch jemand sowas überhaupt wissen wollen. Stattdessen muß man sich solche Infos aus ganz speziell formatierten Zeilen aus dem Logfile zusammenkratzen. Und nachdem ich das ganze Internet nach einer Lösung abgegrast hatte, habe ich tatsächlich eine (nochmals in Worten zu Verdeutlichung: EINE) einzige Lösung gefunden, indem jemand eben jenes Logfile nach bestimmen Zeichenfolgen, die bei einer Blockierung ausgegeben werden, geschrieben hat.

Aber der Reiz war noch nicht vorbei, denn die beiden Perl-Skripte, die das taten, funktionierten nicht mit der neusten ASSP Version, da diese andere Zeichenketten verwendet, und somit nie eine Zeile gefunden wurde. Also mußte ich mit meinen quasi nicht vorhandenen Perlkenntnissen die beiden Skripte umändern. Dies hat mich auch „nur“ 6 Stunden Arbeit gekostet. Als nächstes Schmankerl sollten diese Skripte alle blockierten Mail der letzten 24 Stunden nach Aufruf des Skriptes anzeigen. Nun hat ASSP aber die dumme Angewohnheit selbstständig und ohne Einflußmöglichkeit meinerseits, Punkt 24:00 Uhr das alte Logfile umzubenennen und ein neues, unter dem alten Namen anzulegen. Da ich nicht bis Mitternacht warten möchte, sondern die Spamübersicht gern dann hätte, wenn ich nach Hause komme, heißt das alle Logfileeinträge von aktuellen Logfile von heute 00:00 – 18:00 Uhr parsen, und das gestrige Logfile von 18:00 bis 24:00 Uhr. Ich muss ja nicht erwähnen, daß reizeshalber das aktuelle Logfile immer maillog.txt, das vorangegangene aber immer das Datum im Namen hat und sich damit der Dateiname jeden Tag ändert (spaßige Monats- und Jahreswechsel eingeschlossen).

Da ich aber ein 1337h4xx0r-|°r0gr4mm0r bin, habe ich mich auch dieses Reizes angenommen und nach „nur“ weiteren 6 Stunden habe ich auch diese (und alle anderen) Probleme gelöst. Und da ich das alles nicht am Stück, sondern noch schön abends daheim geproggt habe, hat mich der ganze Spaß eine Woche lange bis nachts um 1 um den Schlaf gebracht. Vielen Dank auch. Und weil ich so lieber Jedi bin, möchte ich allen anderen, die ein Bedürfnis nach täglichen Spamübersichtsmails beim ASSP haben, mein Skript hier zur Verfügung stellen. Hatte ich schon erwähnt, daß ich von Perl Null-Komma-Null Ahnung habe? Also keine Beschwerden, wenn das Skript einfach nur schlecht ist oder nicht sauber funktioniert.

(klicken um den Code zu sehen oder zu kopieren)

 

Um im Gegensatz zu der Fundstelle des Originalskripts, leg ich sogar noch ne Anleitung obendrauf, Wahnsinn, was? Also, das Skript muß in den ASSP-Ordner kopieren werden. Es parst eine Menge von Logfiles, sucht nach Fundstellen für blockierte Mails und schreibt die Metadaten in eine MySQL-Datenbank-Tabelle. Anschließend wird aus dieser Tabelle eine chronologische Übersicht erzeugt und an eine Mailadresse verschickt. Dazu ist es nötig, daß in der Datei assp.cfg die Verbindungsdaten zur lokalen MySQL-Datenbank eingetragen sind.

Im ASSP-Ordner kann das Skript über eine Konsole oder auch als geplanter Task mit dem Kommando „perl spam-report.pl“ gestartet werden. Ohne weiteren Parameter liest das Skript standardmäßig die Logdatei logs\maillog.txt und die des Vortages aus (z.B. logs\07-08-16.maillog.txt). Als Kommandozeilenparameter kann man auch einzelne Tage angeben, deren Logfiles geparst werden sollen. Dies ist praktisch, wenn man mehr als 24 Stunden zurückgehen will, daher ist die aktuelle Datei unter logs\maillog.txt auch immer mit dabei. Ergo sähe der Aufruf vom 9. bis zum (fiktiv heutigen) 11. Juli so aus:

perl spam-report.pl 07-07-09 07-07-10

In Zeile 133 und 134 trägt man dann noch die Absender- und Empfangsadresse ein. Damit man das Skript die Mail auch versenden kann, muß man ASSP das Relaying von localhost aus erlauben. Dazu in der ASSP-Weboberfläche unter der Rubrik „Relaying“ beim Punkt „Accept All Mail“ den Wert „127.0.0.1“ hinzufügen. Außerdem muß die Absenderadresse in die Ausnahmeliste eingetragen werden, sonst erkennt ASSP dies Mail (korrekterweise) als Spam und blockiert sie vor uns selbst 🙂 Dazu in der Weboberfläche in der Kategorie „SPAM Lover/No Processing“ bei der Option „Unprocessed Addresses“ die From-Adresse im Skript eintragen. Hat man das alles erledigt, kann man einen geplanten Task oder cronjob auf täglicher Basis einrichten und das Skript mailt einem eine hübsch formatierte Spamübersicht in HTML-Mail zu. Wer meint das Skript in irgendeiner weise überarbeiten zu müssen, darf das hiermit gerne tun, solange er mir keine Programmierfragen stellt.

Verkauft und dann verraten

Was für ein Reiz (im Sinne von Brechreiz). Es ist wie immer, wenn ich größere Anschaffungen machen möchte: die Händler wollen mein Geld einfach nicht. Sei es bei einem 400 € Handy oder halt jetzt ein Auto. Aber ich erzähle am besten mal von vorne.

Im Mai diesen Jahres machte ich mich auf die Suche nach einem schicken gebrauchten Alfa GT als Tageszulassung (TZ) oder Vorführwagen. Leider mußte ich schnell feststellen, daß der Markt doch dünn gesät ist mit GTs, und sämtliche Händler in der Nähe hatten keine TZs vorrätig. Selbst eine Probefahrt gestaltet sich schwierig, doch dank des beherzten Einsatzes eines Herrn XXX der Scuderia Sportiva in Bonn (viele Grüße und beste Empfehlungen dahin), konnte ich ein Kundenfahrzeug probefahren und war von dem Fahrzeug restlos überzeugt.

Die Suche nach TZ ging weiter und führte mich nach Remscheid, wo ein Händler, dessen Namen ich lieber nicht nennen würde, mehrere Dutzend brauchte GT anbot. Auch zwei in 80% meiner Wunschkonfigurtion, leider ließ er mich zwei Wochen warten, bevor er mir mitteilte daß die Wagen doch nicht mehr zur Verfügung stehen. *reiz*

Also noch mal hingefahren, um die anderen GTs zu begutachten. Leider stellte sich heraus, daß fast alle Autos kleinere bis größere Macken auswiesen. Enttäuscht und desillusioniert schickte er uns in die Fiat Hauptniederlassung in Düsseldorf. Dort wurde ich fündig, ein Auto wäre in deiner Zweigfiliale verfügbar, aber noch blockiert. Flott telefoniert und das Auto war freigegeben und der Kaufvertrag unterzeichnet. Doch einen Tag später kam dann der größte Reiz: das Auto war schon verkauft, nur zum Kaufzeitpunkt im Computer noch nicht aktualisiert. *REEEIIIIZZ*

Und daß beste an der ganzen Story: das Auto stand jetzt bei dem Händler, der mich eben nach Düsseldorf geschickt hatte!!! Ein Schelm, wer sich hier verarscht vorkommt und pseudo-kriminelle Machenschaften vermutet. Der Vertrag wurde für ungültig erklärt und mir das gleiche Auto ein zweites Mal angeboten! Trotz aller Begeisterung, ist mir dann die Lust am Auto vergangen. Unbestritten der Reiz des Jahres.

Der lange Weg zum Alfista

Seit einigen Wochen such ich ein neues Auto. Natürlich darf es nicht irgendein Gefährt sein, es muß etwas besonderes sein. Ein sinnlich schönes Auto, voller Leidenschaft, daß es verdient vergöttert zu werden, wie eine rassige Italienerin: ein Alfa GT Sportiva soll es sein. Aber ich fang am besten mal ganz von vorne an … Weiterlesen

„Bin ich Ijon Tichy: Gastautor!“

 

„Habe ich kürzlich gute Verhinweisung von Arbeitskollegen bekommen auf neues Kult-Serie in fernaudiovisuelles Übertragungsmaschinegerät. Komisch, heißen Serie genau wie ich ‚Ijon Tichy: Raumpilot‚, bin ich wohl meine Zeit weit voraus vergangen.

Basieren Serie auf Romane von berühmtes polnische SciFi-Author Stanislaw Lem, welche hat schon geschrieben Vorlage für Kinofilm wie Solaris. Isse Serie in 70er Jahre Stil und so voll Trashigkeit, daß schon wieder ist gut. Hat außerdem verrücktes Handlung, ironische Hommage an Weltraum-Klassischfilme und alte menschliche Schwächen, welche auch in Zukunft immer noch sorgen für Probleme. Ich empfehle jedes zu kucken bei ZDF, montags um 23:50. Sendung der Vergegenwart so weit voraus, man könne schon kucken Folge im Internet vorab.“

P.S.: Habe ich noch interessante Neuigkeit von Wichtigkeit. Wie an Ende von erste Staffel-DVD zu sehen ist, Ijon Tichy kommt wieder in zweites Staffel. Sehr Geil! Gute Aktion von Korrektheit! 😀

Veröffentlicht in Media

„Büro ist wie Jazz – nur ohne die Musik“

Diese Zitat kann nur von einem stammen: Bernd Stromberg. Er ist zurück, der selbsternannte Büro-Bernhardiner, gespielt von Christoph Maria Herbst. Endlich hat das Warten ein Ende und die langerwartete dritte Staffel ist angelaufen. Jeden Montag, ab 22:45 Uhr auf Pro7.

Die erste Folge „Jennifer“ enthält zwar viele schräge Situationen, doch sie ist noch deutlich ausbaufähig. Aber es verbleiben ja noch sieben weitere Folgen, in denen Stromberg so richtig aufdrehen kann.

Nebenbei: ich habe meine Lieblingsstelle aus der zweiten Staffel bei YouTube gefunden. Man achte besonders am Ende auf die Augen der Frau (insofern man bei der Pixelbrühe noch was erkennen kann – Abhilfe: 2. Staffel als DVD kaufen 😀 ). Man kann nur erahnen, was für einen Killerblick Stromberg ihr entgegenwerfen muß.

https://www.youtube.com/watch?v=sK5viUb5w1c

ein Leben nach WoW

Was macht ein WoW-Charakter eigentlich, wenn er 60 geworden ist? Seit dem ich im Oktober mit meiner Magierin endlich Level 60 erreicht habe, bin ich spielerisch an einem Totpunkt angelangt. Keine Quests mehr. Keinen Bedarf mehr schrottiges T-0 zu farmen, keine Lust viele Stunden lang oder mit viel Gold den Ruf zu steigern, oder ständiges „Manaopfer“ im PvP zu sein. Und keine Lust sehr viele Male 4-6 Stunden im Raid zu hängen, um mir mit 20 oder 40 anderen Leute ein episches Item zu holen, dass nur mit 2% droppt und ich mir auch noch gegen 2-5 andere erwürfeln/ersteigern muß. Twinken und die ganze Scheisse noch mal von vorne beginnen? Nein danke. Dafür war der Weg zur 60 zu steinig und stellenweise zu frustgeladen.

Auch mit Burning Crusade hätte sich das nicht grundlegend geändert. Es hätte sicherlich sehr viel Spaß gemacht mit den Freunden aus der Gilde auf 70 zu leveln, aber danach wäre die selbe Situation eingetreten wie mit 60. Neue Instanzen, neue Epic-Items aber der selbe spieleriche Totpunkt. Und das ist auch der Grund warum ich BC Anfang Januar zum zweiten Mal abbestellt habe und dem guten Geld (für das bisher erlebte) nicht noch schlechtes für das BC-Addon hinterher geworfen habe.

BC wurde dann veröffentlicht, und der von mir befürchtete Servereinbruch blieb aus. Stattdessen ein hohes Maß an Verwirrung: ich kam nicht man an die Infos auf der Webseite ran. Schneesturm hatte einfach mal so die Webseite abgeschaltet und durch eine Seite ersetzt, wo man BC entweder kaufen oder registrieren konnte. Alte Kunden – unerwünscht. Extrem penetrant, wie Schneesturm versucht BC an den Mann zu bringen. Auf dem Gameserver sah’s nicht viel besser aus: gähnende Leere in Ironforge (nein, ich weigere mich es Ei***schmiede zu nenne), alle sind schon in der Scherbenwelt oder fliegen in Dalaran herum. Als Nicht-BC-ler kommt man sich ziemlich alleingelassen und verarscht vor. Danke Schneesturm. Aber so ist es halt, wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.


Nachtrag Ende Februar 2007

Seit ich mit WoW aufgehört habe, habe ich endlich wieder mehr Zeit für die wichtigen Sachen im Leben. Finde endlich die Zeit liegendgebliebene Sachen aufzuarbeiten, finde Zeit für mich und meine Freunde und geniesse es mein Leben nicht mehr nach dem Spiel ausrichten zu müssen. MMORPG können ja so hinterhältig sein: erst fesseln sie einen mit Abenteuern, dann lernt man echt nette Gleichgesinnte kennen, schließt Freundschaften, von denen man sich später umso schwerer wieder trennen kann.

In IF wurde es zwar langsam wieder voller, die ersten 70 prollen mit ihrem Flugmount rum, doch meine Motivation näherte sich dem absoluten Nullpunkt. Ich war nur noch im Wochenrhythmus online, stand gelangweilt am Jahrmarkt rum und chattete hauptsächlich mit der Gilde. Heute war es dann endlich so weit und ich habe meinen WoW-Ordner einfach so von der Festplatte gelöscht. Hat auch gar nicht weh getan, fast schon völlig emotionslos. Ich bin froh, daß das Spiel aus eigener Kraft hinter mir gelassen und dem Suchtpotential widerstanden habe.

Baker Street ohne Bäcker

Ich mußte überraschenderweise für einen Monat werktags ins Ausland, was ja nicht all zu oft vorkommt. Diesmal eine zweitägige Schulung im wunderschönen Westen Londons, und drei Wochen wieder in Basel für ein Projekt. Beides schöne Städte, welche für den mageren Ausgang der Reisen entschädigen. Hauptsache mal raus aus dem Büro und rein in die große, weite Welt; mal was anderes als die eigenen vier Bürowände sehen.

Und der Aufenthalt in London war sehr angenehm und erfrischend. Ich und ein Arbeitskollege waren im Sherlock Holmes Hotel in der berühmt-berüchtigten Baker Street untergebracht, und haben am ersten Abend, direkt nach der Landung erst mal zu Fuß die Gegend ausgekundschaftet. Und sie sieht echt so aus, wie man es aus TV oder Kino kennt: klassische Ziegelwände, rote Türen mit goldenem Beschlag, viktorianische Häuserfassaden. Fast wie im Fernsehen, wenn Tony Blair in der Downing Street No. 10 ein- und ausmarschiert. Kein Wunder, ist sie doch drei Kilometer Luftlinie entfernt. Das Hotel war trotz des guten Namens und des teuren Preises von 170 Euro/Nacht nicht sonderlich edel. Etwas laut, dafür aber mit Fernseher, Minibar und komfortabler Dusche. Insgesamt hat die Firma mal 2500 Euro für jeden von uns beiden springen lassen. We have it yes 😀

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wieder an der Nadel

Ihr hab euch bestimmt schon gefragt, warum es wieder so still um mich geworden ist. Das hat einen einfachen Grund: ich bin wieder hochgradig infiziert und häng seit Monaten wieder an der WoW-Nadel. Obwohl das Spiel viele spielerische Mängel aufweist, es fesselt mich doch immer wieder.

Hab seit Juni meine Magierin Shaznay auf dem Server Die ewige Wacht angefangen und schon über Level 50 hochgezogen und nebenbei noch nen Jäger angefangen.

Shaz auf ihrem Rappen vor der Burg Stromgard

Shaz auf ihrem Rappen vor der Burg Stromgard

Im Gegensatz zu meinem aller ersten Charakter hab ich nun mal alles richtig gemacht: die Berufe fleißig ausgebaut, immer schön den Prüll verkauft und auf die richtigen Item-Drops fokussiert. Der Lohn: reizfreies Spielen, geile Items, ne super nette Gilde gefunden. Also alles in allem die richtigen Rahmenbedingung und viel Spaß.